Arttu Tuominen: Was wir verschweigen

So wie eine Schwarzweiß-Fotografie stets helle und dunkle Stellen aufweist und erst durch vielfältige Abstufungen zum Bild wird, so kann man auch uns Menschen nicht einfach in Gut oder Böse einteilen. Jeder von uns trägt etwas von beidem in sich. 

In einem Holzhaus nahe der Stadt Pori wird an einem stürmischen Herbsttag ein sturzbetrunkener Mann mit mehreren Messerstichen ermordet. Die hinzugerufenen Kommissare ordnen die Tat als einen typischen finnischen Mord ein. Da im nahegelegenen Wald noch am gleichen Abend ein verdächtiger Mann festgenommen wird, scheint der Fall zunächst schnell gelöst.

Doch für den Ermittler Jari Paloviita entpuppt sich dieser Mord als schwierigster Fall seines Lebens. Der Verdächtige nämlich war in der Jugend sein allerbester Freund; er verdankt ihm sogar sein Leben. Beide verbindet ein großes Geheimnis.

Ausgezeichnet als „Bester Kriminalroman Finnlands 2020“, jetzt ins Deutsche übersetzt von Anke Michler-Janhunen.

Arttu Tuominen: Was wir verschweigen
416 Seiten, broschiert

Lübbe
EAN: 978-3-7857-2761-4
16,00 Euro

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